Composites Challenge

Composites Challenge

Wissenschaftlicher Wettbewerb für die Verbundwerkstoffindustrie

Die Verbundwerkstoff-Challenge ist ein Wettbewerb von Doktoranden, die hervorragende Forschungsarbeiten im Bereich der Verbundwerkstoffe vorgelegt haben.
Die Challenge: 5 Minuten, um ihre Dissertation unter Verwendung 1 Folie vorzustellen.

DAS FORMAT

Ein Win-Win-Programm

Für die Doktoranden

  • Direkter Kontakt zur Industrie, zu potenziellen Investoren oder Käufern ihrer Forschungsergebnisse
  • Eine einzigartige Gelegenheit, ihre Forschungsarbeit den 43.500+ Teilnehmern der Messe und den 100.000+ Ansprechpartnern der JEC World-Community vorzustellen
  • Ein Gateway für Personalvermittler

Für die Industrie

  • Quelle für Innovation und Lösungen in einem frühen Stadium
  • Talente für Ihr Unternehmen gewinnen

Eine großartige Veranstaltung

Die Anwerbungskampagne findet jedes Jahr von September bis Dezember statt.

Nehmen Sie an der Verbundwerkstoff-Challenge teil und nutzen Sie die Vorteile:

  • Eine Pressemitteilung zur Bekanntgabe der Finalisten
  • Marketingkampagnen, die sich an die 100.000+ Kontakte in der JEC Group-Datenbank richten
  • Ein umfassender Bericht im JEC World Digital Preview (wird einen Monat vor der Messe an Besucher und Aussteller versendet)
  • Eine riesige Abstimmungskampagne über Social-Media-Aktivitäten
  • Starker Auftritt auf der Messe, einschließlich technischer Poster, gedrucktem Werbematerial mit zugehöriger Broschüre, Vorstellungs-Session und Preisverleihungszeremonie

Kontakt

E-mail: [email protected]

Presenters

Amaël COHADES

Amaël COHADES
Postdoctoral Researcher
Laboratory for Processing of Advanced Composites, EPFL

Jason PALMER

Jason PALMER
Journalist
The Economist

Die Finalisten 2020

Simone Bancora

Simone BANCORA

Ecole Centrale Nantes

Ecole Centrale Nantes

Vom Druck zur Geometrie: ein skalierbares Verfahren für eine realistische Textilrekonstruktion

Wir präsentieren ein Verfahren zur Rekonstruktion der Architektur eines trockenen Vorformlings auf der Grundlage einfacher Datenerfassung. Während der Verdichtung des Laminats wird ein druckempfindlicher Film verwendet, um die mechanische Signatur des Layups zu erfassen. Anhand dieser Daten wird die mesoskalige Geometrie des Vorformlings gedeutet.

Callum Branfoot

Callum BRANFOOT

University of Bristol

Bristol

CAN: Reversibel vernetzte Polymere und die Zukunft der Verbundwerkstoffe

Kovalente adaptive Netzwerke (Covalent Adaptable Networks, CAN) sind vernetzte Polymere mit einer dynamischen chemischen Struktur, die eine selektive und reversible Lösung der Bindungen ermöglicht. In diesem Forschungsprojekt werden alle Aspekte der CAN untersucht, von ihrer Synthese bis hin zu ihrem Einsatz als recycling- und reparaturfähige Verbundmatrizen.

Kelly Chang

Kelly CHANG

University of Illinois at Urbana-Champaign

Autonome Reparatur und Lokalisierung von Rissen in faserverstärkten Verbundwerkstoffen

Wir präsentieren einen eleganten Weg zur Einsparung hoher Wartungskosten durch die Dispersion von Mikrokapseln, die einen Farbstoff und ein flüssiges Reparaturmittel enthalten, in unsere Verbundwerkstoffe. Diese Kapseln können die Lebensdauer von Verbundwerkstoffen verlängern und gleichzeitig die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Schadenslokalisierung überwinden.

Gearóid CLANCY

University of Limerick

University of Limerick

Spannen von kohlefaserverstärkten/thermoplastischen Prepreg-Bändern

Durch die Variation der Breite von Prepreg-Bändern lassen sich Mängel in komplexen Verbundstrukturen beseitigt. Mit herkömmlichen Verfahren ist es schwierig, doppelt gekrümmte Flächen, wie Flugzeugnasen, ohne Lücken oder Überlappungen herzustellen. Mit Hilfe eines optimierten Verfahrens mit automatischer Bandpositionierung können Prepreg-Bänder so gespannt werden, dass weder Lücken und noch Überlappungen entstehen und die Effizienz komplexer Strukturen erhöht wird.

Christopher Hunt

Christopher HUNT

University of Bristol

Bristol

WrapToR Verbund-Fachwerkstrukturen

Die Fachwerkstrukturen namens WrapToR (Wrapped Tow Reinforced) kombinieren die geometrischen Vorteile von Fachwerkstrukturen mit den beeindruckenden Materialeigenschaften von Verbundwerkstoffen zu hocheffizienten Trägerbauteilen. Die Forschung konzentriert sich auf die technologische Entwicklung durch die Erforschung und Verbesserung der Fertigungsprozesse und die Erarbeitung analytischer Techniken zur Vorausberechnung des Strukturverhaltens.

Andreas Klingler

Andreas KLINGLER

Technical University of Kaiserslautern

technical-university-of-kaiserlautern

Von spröde bis zäh – Schadenstoleranz von Core-Shell-Kautschuk und Blockcopolymer-gehärtetem CFK

Ziel des Forschungsprojekts ist es, das grundlegende Verständnis darüber zu erweitern, wie die Zähigkeit von einem nanophasen-modifizierten Duroplast (bis zu 28 Vol.-%) auf einen faserverstärkten Verbundwerkstoff übertragen wird. Im Anschluss werden die Schlüsselaspekte zur Erzielung von zähen und schadenstoleranten duroplastischen CFK durch die alleinige Modifikation der Matrix festgelegt.

Nicolas Lavalette

Nicolas LAVALETTE

Technical University of Delft

Auslegung und Optimierung von hybriden Fachwerkstrukturen

Meine Forschung konzentriert sich auf die Auslegung und Optimierung von Fachwerkstrukturen aus stranggezogenen CFK-Bauteilen. Zu diesem Zweck wird eine Aluminium-CFK-Klebeverbindung zur effizienten Verbindung der Fachwerkträger entwickelt. Die Festigkeit und das Gewicht der Verbindungen werden anschließend im Rahmen des Fachwerk-Optimierungsalgorithmus berücksichtigt.

Maria Morissa Lu

Maria Morissa LU

KU Leuven

Verbesserung der Wasserbeständigkeit von Flachsfaser-Verbundwerkstoffen durch den Einsatz nicht-trockener Fasern

Die Wasseraufnahme von Naturfaser-Verbundwerkstoffen führt zum Quellen und Schrumpfen der Faser, was eine Beeinträchtigung der mechanischen Eigenschaften und der Dimensionsstabilität der Verbundwerkstoffe zur Folge hat. Die Wasserbeständigkeit von Verbundwerkstoffen wird durch den Einsatz von nicht-trockenen Flachsfasern und Harzen mit geringer Feuchtigkeitsempfindlichkeit verbessert.

Amirmohammad Rahimizadeh

Amirmohammad RAHIMIZADEH

McGill University

McGill

Ausrangierte Windkraftanlagen: Eine Recyclinglösung

Unser Ziel ist die Entwicklung eines effizienten Recyclingsystems zur Gewinnung von Glasfasern aus ausgedienten Windradblättern und deren Wiederverwendung in neuen Mehrwert-Produkten. Durch mikromechanische Charakterisierung werden die optimalen Auslegungsparameter für einen effizienten Verbund aus den Recyclingfasern gewonnen und zur Entwicklung von Recyclingverbundgranulaten und 3D-Druckfilamenten mit außergewöhnlichen Eigenschaften genutzt.

Mario Rueda-Ruiz

Mario RUEDA-RUIZ

Universidad Politecnica de Madrid

Universidad Politecnica de Madrid

Ausweitung virtueller Prüfverfahren auf Aufprallanwendungen

Entwickelt wurde das mikromechanische Modell einer Verbundstofflage mit Dehnratenabhängigkeit. Für die Modellkalibrierung wurde eine neuartige mikromechanische Prüftechnik zur Charakterisierung von Verbundbauteilen mit hoher Dehnungsrate entwickelt. Die Simulation der Schadenseinleitung bei hohen Dehnungsraten und die Validierung anhand von Makroskalenversuchen wurden erreicht.

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