Design für zirkuläre Verbundwerkstoffprodukte: Abfall, Recycling und Wiederverwendung als Chance nutzen

Mittwoch 4. Mai, 14.45 – 15.25 Uhr, Agora 5

Verbundwerkstoffe werden aufgrund ihrer Langlebigkeit und ausgezeichneten Festigkeit für viele technische Anwendungen bevorzugt. Für eine künftige Kreislaufwirtschaft ist jedoch eine ordnungsgemäße Abfallentsorgung und das Recycling am Ende der Nutzungsdauer von Verbundwerkstoffen erforderlich. Viele aktuelle und künftige Abfallwirtschafts- und Umweltgesetze werden vorschreiben, dass technische Materialien aus Produkten wie Autos, Windturbinen und Flugzeugen, die das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht haben, ordnungsgemäß zurückgewonnen, recycelt und wiederverwendet werden müssen. Obwohl bereits viele Technologien entwickelt wurden, wie z. B. mechanisches Recycling, thermisches Recycling und chemisches Recycling, sind sie noch nicht vollständig kommerzialisiert worden. Es werden umfangreiche Forschungs- und Entwicklungsarbeiten durchgeführt, um besser recycelbare Verbundwerkstoffprodukte und bessere Recyclingtechnologien für Verbundwerkstoffe zu entwickeln. Nach dem Recycling müssen diese wiedergewonnenen Materialien bewertet und wieder in die Produktion aufgenommen werden. Dies wird wesentlich zur nachhaltigen Entwicklung der Verbundwerkstoffindustrie hin zu einer Kreislaufwirtschaft mit dem Ziel einer Netto-Null-Emission beitragen.​

Referenten: ​

  • ​Frazer BARNES, Vorsitzender & CTO, Gen2Carbon​
  • Giorgio BETTETO, R&D CTO, Gees Recycling
  • Dan COUGHLIN, Senior Staff – Leader of Industrial Collaborations, Oak Ridge National Laboratory
  • Jen HILL, Direktorin, B&M Longworth (Edgworth)

Moderator: Malcolm FORSYTH, Nachhaltigkeitsmanager, Composites UK​